recommended reading: Wald- und Feldkulte (1904) by Wilhelm Mannhardt

This is another book to upload into your e-reader. I am going to do the same since the prologue gets my interest. I checked other books as well that are being referred to in the book I’m reading at the moment, but they didn’t “grab” me like this does. So if you go to this page¬† and look on the left side you can choose the format you prefer to download. I usually choose for epub, because it handles nicely in my ereader. Below is a part of the prologue I copied from the book, so you can also first check wether you like it or not.

Ich wei√ü recht wol, da√ü er streng genommen nach der einen Seite liin zu weit, nach der anderen zu eng gegriffen ist. Was das erstere betrifft, so ersch√∂pfen meine Darlegungen den Umfang des europ√§ischen Baum- und Waldkultus nicht. Wenn ich jedoch mit dem Tropus der Synekdoche den Namen des Ganzen f√ľr den wichtigsten Teil in Anspruch nahm, w√§hrend ich nur diejenigen Vorstellungen und Gebr√§uche geschildert hatte, welche nach meiner Ansicht auf die Grund Vorstellung der Baumseele und die daraus abgeleiteten bezw. mit ihr verbundenen Begriffe der Baum- und Waldgeister entweder zur√ľckgehen oder mit denselben verkn√ľpft sind, so habe ich keinen Augenblick verkannt, weder, da√ü noch einzelne abseits liegende Arten von Baumverehrung vorhanden waren und sind, die aus ganz anderen Gedankenkreisen ihren Ursprung nahmen (z. B. gewisse F√§lle der Heiligung von B√§umen im Dienste A^on G√∂ttern), noch habe ich eine reich entwickelte mythische Botanik leugnen wollen, welche B√§umen und anderen Pflanzen teils wegen auffallender Eigenschaften oder zur Erkl√§rung dieser Eigenschaften, teils infolge ihrer mannigfaltigen Verwendung zur metaphorischen Bezeichnung anderer Naturgegenst√§nde oder geistiger Begriffe eine Stellung in Sitte und Sage anweist. Da aber diese Gebilde in √ľberwiegender Mehrzahl nicht sowol Zeugnisse f√ľr die¬† Verehrung¬† der B√§ume, als f√ľr die¬† Verwendung¬† von B√§umen in Kultus, Zauber und Aberglauben gew√§hren, glaubte ich sie mit gutem Rechte au√üer Betracht lassen zu d√ľrfen. Zu¬† eng¬† aber kann der Titel BaumiwZ/ws erscheinen, einmal deshalb, weil ich in meinem Buche mich nicht allein mit den¬† KvMgehr√§ucheyi¬† besch√§ftigte, sondern auch in ebensobreiter Ausf√ľhrung mythische¬† Vorstellungen behandelte, welche aus derselben Wurzel wie jene erwachsen sind; sodann, weil ganze Abschnitte des Werkes (die auf die allgemeinen Vegetationsgeister, die Sonnwendfeuer, das Brautlager auf dem Ackerfelde, Pflugziehen u. s. w. bez√ľglichen) nicht eigentlich unter die Kategorie der Baumverehrung fallen, sondern nur wegen des engen Zusammenhanges der in ihnen dargelegten Anschauungen und Sitten oder wichtiger Teile dei^selben (vgl. z. B.¬†¬† den¬†¬† Maibaum,¬†¬† die¬†¬† Laubpuppen¬†¬† im¬†¬† Sonnwendfeuer) mit den in den √ľbrigen Kapiteln besprochenen Traditionen herangezogen sind. Sie dienen eben zur Vervollst√§ndigung, ohne da√ü ich damit sie alle ihrem gesammten Inhalte nach aus der Grundvorstellung der Baumseele oder einer Personiflcation der vegetativen Natur abgeleitet wissen m√∂chte.

 

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sjpielsewolf

Interested in germanic heathenry, lore, original fairy- and folktales, shamanism and lots of other related worldly stuff. I walk and cycle alot in nature, read, play various instruments etc.

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